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- Kreditkarte ohne Jahresgebühr |
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Kreditkarten von Direktbanken - Mit und ohne Girokonto
Mit
dem Auftreten von Direktbanken am Markt ab Mitte der 1990er Jahre hat
sich in Deutschland langsam ein Trend hin zum Zweitkonto etablieren
können, da diese bei Direktbanken häufig kostenlos sind. Auf diese
Weise haben Verbraucher die Möglichkeit von den häufig deutlich
günstigeren Konditionen – bspw. beim Einsatz einer von der Direktbank
ausgegebenen Kreditkarte – zu
profitieren. Kreditkarten haben sich in den vergangenen Jahren als
adäquates Zahlungsinstrument in einer zunehmend globalisierten Welt
erwiesen. Denn allein mit der vorhandenen Infrastruktur von derzeit
etwa 30 Millionen Akzeptanzstellen und mehr als 1 Million Geldautomaten
weltweit können Kreditkarten währungsunabhängig eingesetzt werden.
Wer
als Verbraucher eine Kreditkarte von einer Direktbank ausgestellt haben
möchte, muss in der Regel auch gleichzeitig ein Girokonto
eröffnen, da die meisten Geld- und Kreditinstitute den Zahlungsverkehr
häufig nur über hauseigene Konten abwickeln möchten oder können. Da bei
einer zunehmenden Zahl von Direktbanken keine Gebühren für die Führung
des Girokontos erhoben werden, hat sich in Deutschland ein neuer Trend
etablieren können. Dieser gestaltet sich so, dass die Girokonten von
Direktbanken sehr häufig als Zweitkonto geführt werden, um als
Verbraucher an den günstigen Konditionen für die Kreditkarten
partizipieren zu können. Denn in einer zunehmenden Zahl der Fälle
verlangen Direktbanken für ihre Kreditkarten – in der Regel die
Basisversion von MasterCard und/oder VISA – keine Jahres- und auch
keine Bargeldgebühren. Je nach Einsatzort und -häufigkeit lässt sich so
über das Jahr gerechnet ein Geldbetrag in durchaus signifikanter Höhe
einsparen. Im Schnitt beträgt allein die Höhe der Jahresgebühr für den
reinen Besitz einer Kreditkarte 20 Euro. Hinzu kommen Gebühren bei
jeder Verfügung von Bargeld am Geldautomaten, deren Höhe sich im
Schnitt zwischen 3 % und 3,5 % des verfügten Betrages bewegt,
mindestens jedoch 5 Euro beträgt.
Wie bereits an
anderer Stelle angedeutet, haben die meisten Direktbanken nur eine
Version von Kreditkarten, und zwar die Basisversionen von MasterCard
und/oder VISA. Damit steht auch die Geschäftspolitik in puncto Breite
der Kreditkartenpalette unter der Prämisse kosteneffizient sein zu
müssen. Denn Direktbanken vermögen es einzig aufgrund ihres meist
deutlichen Kostenvorteils sich gegen die Konkurrenz mit Filialpräsenz
zu behaupten, da die Kunden auf umfangreiche Serviceleistungen wie etwa
den persönlichen Bankberater verzichten müssen.
Bei
der Wahl des Kreditkartenunternehmens spielt für die Direktbanken die
Möglichkeit eine entscheidende Rolle, die Ausgestaltung der
Gebührenstruktur in Eigenregie übernehmen zu können. Aus diesem Grund
fällt die Wahl im Grunde genommen ausnahmslos auf die beiden Anbieter
MasterCard und VISA. Denn im Unterschied zu den beiden anderen großen
Kreditkartenunternehmen, American Express und Diners Club, zahlen die
Banken, welche die Kreditkarten ausgeben, lediglich eine Art
Lizenzgebühr. Die Entscheidung bezüglich der Höhe der einzelnen
Gebühren liegt dabei einzig bei der Karten ausgebenden Bank, weswegen
sich viele Direktbanken im Kampf um Kunden für den weitestgehend
gebührenfreien Weg entschieden haben.
Verbraucher,
die auf der Suche nach einem günstigen Kreditkartenanbieter sind,
werden heutzutage mit einer Vielzahl von Anbietern konfrontiert, was
die Entscheidungsfindung stark negativ beeinträchtigen kann. Als
unterstützendes Such-Tool haben sich in der Vergangenheit hierbei
Internetportale erwiesen, die ihren Fokus auf den Vergleich von
Kreditkartenanbietern und ihren jeweils gültigen Angeboten gerichtet
haben. Neben den Angaben zur Höhe der einzelnen Gebühren liefern viele
der Vergleichsportale zusätzliche Informationen, die bei der Wahl des
richtigen Anbieters entscheidend sein könnten.
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